Ubuhlobo – 14. Arbeitseinsatz in Südafrika

Wie jedes Jahr um dieses Zeit heißt es für ein achtköpfiges Team so langsam wieder Koffer packen und während es bei uns langsam herbstlich wird, freuen sich die Teilnehmer des Ubuhlobo-Projektes auf einen zweiten Frühling auf der Südhalbkugel – ganz an der Spitze des afrikanischen Kontinentes, Südafrika. Das Land der Kontraste, in dem immer noch viel Armut und Ungerechtigkeit existiert, aber auch unglaublich viel Lebensfreude und Herzlichkeit, ein Land mit wundervollen, beeindruckenden Menschen, mit einer herrlichen Landschaft und einer atemberaubender Tierwelt wird vom 16.09. bis zum 15.10. die neue Heimat und der Arbeitsraum der jungen Südpfälzer sein. Denn während ihre Mitschüler die Herbstferien genießen, arbeiten Marlene, Johanna, Clara, Jana, Stefanie, Lena und David (alle Schüler des Alfred Grosser Schulzentrums) unter der Leitung von Rolf Meder in südafrikanischen Armenvierteln.

Während dem einmonatigen Arbeitseinsatz wird das Team fast jeden Morgen im Kindergarten arbeiten, an den Nachmittagen und Abenden geben die jungen Südpfälzer dann Erste-Hilfe Kurse an verschiedenen Schulen, an der Universität von Port Elizabeth, in Kirchengemeinden und in Behindertenheime. Hier stehen zusätzlich auch Themen wie HIV/Aids, Tuberkulose und die Prävention von Jugendschwangerschaft auf dem Kursprogramm. An manchen Tagen fährt das Ubuhlobo-Team mit dem von VW zur Verfügung gestellten Kleinbus sogar bis zu 300 Kilometer ins Landesinnere um auch in abgelegeneren Regionen Aufklärungsarbeit zu leisten.

Bis auf Marlene ist es für alle diesjährigen Teilnehmer der erste Arbeitseinsatz und je näher der Abflug rückt, desto mehr kommt zu der Vorfreude auch die Aufregung hinzu: Das erste Mal so weit weg von Zuhause, einen neuen Kontinent und eine ganz andere Kultur entdecken, Erste Hilfe Kurse in Englisch halten… Trotz der Vorbereitungstreffen, Erfahrungsberichte und Bilder der letzten Jahre ist es schwer sich vorzustellen, was einen erwarten wird, aber bis jetzt sind alle Teilnehmer jedes Mal mit leuchtenden Augen nach Hause gekommen, begeistert von den tollen Erlebnissen, erschlagen von den ganzen Eindrücken und oft mit dem Wunsch, am liebsten im Flieger sitzen zu bleiben und wieder zurückzufliegen, zurück in dieses beeindruckende Land, zurück nach Südafrika.