Wir über uns

Wir, das sind Jugendliche im Alter von 16 – 27 Jahren, die sich ursprünglich in einer Arbeitsgemeinschaft „Xolelanani“ ( Versöhnung) zusammengefunden haben, diesen Namen aber nach zwei Jahren aus verschiedenen Gründen ( siehe Beschluss über Namensänderung ) in Ubuhlobo ( Freundschaft ) umgewandelt haben. Diese Arbeitsgemeinschaft wird getragen von der ev. Jugend ( Landesjugendpfarramt in Kaiserslautern) und unterstützt vom Gymnasium der Koop. Gesamtschule ( Bad Bergzabern ) und dem Malteser Hilfsdienst in Speyer.

Teilnehmen kann jede(r) interessierte Jugendliche, die ( der ) sich mit unseren Zielen identifizieren kann:

  1. Jugendliche verschiedener Herkunft, Kulturen und sozialer Umgebung zusammenführen (benachteiligte Jugendliche, Migrationshintergrund usw.)
  2. Gegenseitiges Respektieren und Tolerieren trotz aller Verschiedenheit
  3. Einblick und Verständnis in die Lebensweise des anderen
  4. Einsicht vermitteln, dass die Welt im Besitz aller Menschen ist und dass Dinge wie Wissen, Kultur, Macht usw. geteilt werden sollten
  5. Jeder soll sein eigenes Handeln einer kritischen Überprüfung unterziehen und gegebenenfalls ändern
  6. Lernen von unseren Partnern:
    • in kultureller Hinsicht ( Lieder, Theater, Kunst …)
    • im sozialen Bereich ( Familienstruktur, Struktur in einem Wohngebiet, soziale Einrichtungen …)
    • im religiösen Bereich ( Besuch verschiedener Kirchengemeinden)
    • im politischen Bereich ( Engagement Jugendlicher in der Politik, Einflussnahme auf die Politik …)
    • im Bereich Arbeitswelt ( Diskussion mit Jugendgewerkschaftlern, Besuch von Firmen und Betrieben, in denen unsere Partner arbeiten )
  7. Gerade Jugendliche können, als Generation der Zukunft, mitwirken, wirtschaftliche, politische und soziale      Rahmenbedingungen zu verbessern

Unsere Ziele stimmen zudem mit den allgemeinen Zielen der ev. Jugend überein und finden sich in den jeweiligen Projektbeschreibungen unserer Projekte wieder.
Unsere Gruppe trifft sich in unregelmäßigen Abständen, um Projektarbeit und Projektplanung zu betreiben und um die verschiedenen Begegnungen mit unseren Partnern vorzubereiten.
Wichtiger Bestandteil unseres Projektes ist aber auch das Weitergeben unserer Eindrücke und Erfahrungen an unsere Mitmenschen ( Jugendgruppen, Gemeinden, Schulen … ).
Durch verschiedene Aktionen in der Öffentlichkeit und durch eine ausgeprägte Pressearbeit, die unseren Mitbürgern Einblicke in unser Projekt geben sollen, versuchen wir, an die benötigten Geldmittel heranzukommen und weitere Sponsoren zu finden.
Die, für die jeweiligen Workcamps notwendigen Kenntnisse bringen alle Teilnehmer mit.
So sind fast alle Jugendliche ausgebildete Sanitätsdiensthelfer und in dieser Funktion ehrenamtlich in verschiedenen Hilfsorganisationen ( DRK, MHD …) tätig. Sie arbeiten im Ausbildungsbereich Erste – Hilfe und Aids Prävention ( früher im Xolelanani Jugendzentrum speziell im Bereich Kindergarten, heute in den verschiedenen Kirchengemeinden). Andere wieder stellen Ihre speziellen Computerkenntnisse in den Dienst unseres Projektes, das sich u. a. mit dem Aufbau eines Computerausbildungszentrums im XYP befasste, wo arbeitslose Jugendliche durch Angehörige des Technikons von Port Elizabeth eine Computerausbildung erhalten sollten, die ihnen bessere Chancen bei der Berufsfindung eröffnen sollte. Leider kam es aus verschiedenen Gründen, die wir nicht beeinflussen konnten, nicht zu der von uns gewünschten Ausbildung junger Menschen. Vordringlich helfen wir nun in verschiedenen Schulen beratend in Sachen Computerausbildung.
Einige befassen sich mit Jugendarbeit und leiten zum Teil eigene Jugendgruppen. Sie kümmern sich um die Arbeit im Kindergarten. Andere wiederum übernehmen die Pressearbeit und gestalten unsere Berichtshefte.
Ich selbst koordiniere alle Tätigkeiten und organisiere, zusammen mit allen AG-Teil- nehmern/innen, unsere Begegnungen in Südafrika und Deutschland.
In der Zusammenarbeit aller Beteiligten liegen dann letztendlich auch die Stärke und der Erfolg des Projektes.

Die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen und Treffen mit Jugendlichen, die an der gleichen Thematik arbeiten, sind weiterer Aufgabenbereich dieser Arbeitsgemeinschaft.
Im ständigen Austausch mit anderen Jugendlichen und in der Mitarbeit im Arbeitskreis „ Eine Welt „ des Landes-jugendpfarramtes Kaiserslautern können wir ständig neues Gedankengut zum Wohle unseres Projektes einbringen und auch aus den Erfahrungen anderer lernen. Viele der Mitglieder der Gruppe bleiben dieser auch nach dem Schulabschluss oder der Ausbildung treu und beteiligen sich an den Treffen, Seminaren und der Multiplikatorentätigkeit.
So haben wir derzeit einen Mitgliederbestand von etwa 15 – 20 Jugendlichen, die ständig mitarbeiten.
Wir werden in der näheren Zukunft über die Gründung eines Fördervereins „Ubuhlobo“ nachdenken, um unsere Arbeit und unsere Anliegen auf ein breiteres Fundament zu stellen.

Rolf Meder